Wie Gedanken Krankheiten heilen – die Macht des Unterbewusstseins nutzen

Während die Wissenschaft von gestern noch der Überzeugung war, dass unsere Gene über unsere Gesundheit bestimmen, so gilt es mittlerweile als erwiesen, dass unser Geist in Form von Gedanken und Einstellungen unsere Gene beeinflussen und sogar verändern kann. Es gibt hierzu einen spannenden Vortrag von Dr. Bruce Lipton auf youtube, den ich dir nicht vorenthalten möchte:

 

Video: Die Macht unseres Unterbewusstseins  – wie Gedanken Krankheiten heilen

Demnach können sich zwei völlig identische Menschen mit identischem Erbgut, identischen Krankheiten und Heilungschancen und der gleichen Behandlung in zwei komplett unterschiedliche Richtungen entwickeln: in Genesung oder Tod – abhängig von ihrer geistigen Einstellung und ihrer unbewussten Programme. Die Gene spielen dabei keine Rolle. Die Gedanken und unser Glaubenssystem sind die entscheidenden Kräfte.

Aus meinem persönlichen Leben möchte ich dir gerne ein kleines Beispiel geben, wie die Kraft der Gedanken wirkt und was sie auch im Kleinen bewirken kann. Unsere beiden Kinder sind sehr verschieden. Max, unser jüngerer Sohn war eine Frühgeburt und hat in den ersten beiden Jahren um sein Leben kämpfen müssen. Er litt konstant unter Schmerzen und musste mehrfach operiert werden. Genetisch gesehen ist Max das schwächere Kind und er zog Infekte wirklich an wie ein Dyson-Staubsauger auf Höchststufe. Leo, unserer älterer Sohn hingegen verfügt über robuste und vermeintlich sehr gute Gene, denn er war und ist nahezu nie krank und hat auch keinerlei gesundheitliche Probleme, ist schlau und sehr geschickt, bei allem, was er tut.

Jetzt wäre es nahe liegend, dass Max aufgrund seiner Erfahrungen erkennen könnte, dass er “körperlich schwächer” ist als Leo, zumal er ja auch noch jünger ist. Jedoch ist es genau umgekehrt. Wenn Max etwas will, ist sein Wille so stark, dass er sich immer durchsetzt und seine Idee vorantreibt. Während Leo sich gerne von äußeren Umständen entmutigen oder von etwas abbringen lässt, verfolgt Max emsig seine Pläne und macht “sein Ding”. Will Max im Sandkasten die Schaufel, hat Max die Schaufel – egal, wo sie vorher war. Und wenn sie in Leos Hand war, dann bekommt Max die Schaufel trotzdem – und dafür muss er nicht mal handgreiflich werden. Max hat auch keine Berührungsängste mit anderen Menschen. Wann immer es geht, mischt er sich in die Menge und ist sofort integriert, während Leo sich nicht traut und befürchtet, nicht dazu zu gehören.

Trotz mehrfacher Erklärungsversuche haben wir es noch nicht geschafft, Leo davon zu überzeugen, dass er anderen ebenbürtig ist und dass es keinen Grund dafür gibt, sich seinem kleinen Bruder unterzuordnen. Er hört es, aber er glaubt es nicht. Und genau hier liegt der Hund begraben. Irgendwie hat Leo ein unbewusstes Programm “heruntergeladen und abgespeichert”, das ihn glauben lässt: “Andere sind durchsetzungsstärker als ich.”. Herzlichen Glückwunsch.

Da ich mich ja nun mit Glaubenssystemen intensiv auseinander gesetzt und wie du weißt, sogar das Buch zu diesem Thema veröffentlicht habe, ist es für mich natürlich umso erstaunlicher zu erkennen, wie beiläufig so ein Programm entstehen kann und wie hartnäckig es sich hält. Natürlich bin ich zuversichtlich, dass Leo im Laufe der Zeit erkennen wird, dass er immer nur genau so stark ist, wie er es zu sein glaubt, doch scheint der Moment noch nicht gekommen zu sein. Wir sammeln derweil also noch Beweise für ihn und irgendwann legt sich der Schalter dann um und er erkennt wie wunderbar, gefestigt, mutig, entschlossen und handlungsfähig er wirklich ist. Denn dass er das ist, sehe ich in vielen anderen Situationen.

Angst-LiebeDoch wenn Gedanken die Kraft haben, uns zu lähmen, uns unglücklich und krank oder auch erfolglos zu machen, dann können sie ja genauso das Gegenteil bewirken – nämlich uns Kraft geben, uns innerlich glücklich fühlen lassen, uns gesund und vital sein lassen und uns glückliche Beziehungen erleben lassen. Doch wie geht das und wie kommen wir dahin?

 

Wie kann ich mit Gedanken heilen?

An erster Stelle steht, dass wir uns darüber bewusst werden wie wir denken, also über unsere Gedankenqualität.

  • Was denke ich größtenteils, wenn ich mit mir allein bin?
  • Welche Gedanken überkommen mich morgens, wenn ich zur Arbeit gehe?
  • Freue ich mich auf den Tag oder schleppe ich mich mehr oder weniger zur Arbeit und bin froh, wenn der Tag wieder vorbei ist?
  • Denke ich “Heute erwartet mich ein schöner und bereichernder Tag.” oder denke ich, dass wieder ein übler Tag auf mich wartet?
  • Und welche Gefühle löst der jeweilige Gedanke bei mir aus?

Wann immer ich in meinem Leben eine unangenehme Situation vor mir hatte, wie z. B. ein Konfliktgespräch, schnürte sich mir der Bauch ganz fest zu und ich hatte schon lange vor dem Gespräch allein beim Gedanken daran ein flaues Gefühl im Bauch. Genau dieses Gefühl hat mir Kraft geraubt anstatt mir welche zu geben. Ich fühlte mich körperlich in diesen Momenten meist extrem unwohl und wäre am liebsten geflüchtet. Du kannst dir sicher vorstellen, dass diese Gedanken und dazugehörigen Gefühle unserem Körper keinen Gefallen tun. Sie durchfluten ihn mit Stresshormonen. Hat nun ein Mensch jeden Tag bereits bei Tagesbeginn ein solch flaues Gefühl im Bauch und negative Gedanken, dann wird sein Körper auf Dauer wirklichen Schaden nehmen. Es gibt etliche Autoren, die sich mit dem Phänomen psychosomatischer Beschwerden auseinander gesetzt haben und Verbindungen zwischen bestimmten Krankheiten und dazugehörigen seelischen Aspekten aufzeigen. Rüdiger Dahlke und Louise L. Hay sind z. B. solche Autoren. Hier der Link zum Buch  Heile deinen Körper von Louise L. Hay.

Es gibt immer wieder Menschen, die an scheinbar unheilbaren Krankheiten (z. B. Krebs im Endstadium) erkranken und als austherapiert zum Sterben nach Hause geschickt werden, wo sie dann auf wundersame Weise vollständig wieder genesen. Doch wie geht das und was passiert dabei? Kann jeder von uns seinen Körper zur Heilung anregen?

Video: Heilung wie durch ein Wunder

Als mein Mann an Krebs erkrankte, waren wir beide absolut davon überzeugt, dass uns seine Krankheit ein Signal, eine Art Weckruf geben wollte und wir wussten zu jeder Zeit des Krankheitsverlaufs, dass er wieder gesund werden würde. Damals hat mein Mann konstant eine über 70-Stunden-Woche abgearbeitet und es blieb keine Zeit für seine Hobbies, die Familie oder Erholung. Mein Mann war beruflich erfolgreich, aber er arbeitete sich quasi zu Tode. Wir haben bereits oft vorher über diesen Lebensstil gesprochen und waren uns einig, dass er beruflich kürzer treten müsse, um wieder zu sich zu finden. Die Krankheit gab ihm die Gelegenheit, einmal für kurze Zeit Abstand zu seinem Hamsterrad zu gewinnen und sich die Frage nach dem Sinn des Lebens zu stellen.

Seine Erkrankung wurde zu einem Lebenswendepunkt und war für uns als Familie wie ein Neuanfang. Als mein Mann begonnen hat, seine Gedanken auf eine neue Arbeitsstelle zu richten, die ihm Freude macht, seine Talente zur Entfaltung bringt und finanziell trotzdem sehr einträglich ist, bekam er in kürzester Zeit ein sehr gutes Angebot und nahm es an. Er arbeitet jetzt mit Freude ca. 45 Stunden pro Woche, hat Zeit für seine Hobbies, unsere Familie und Freunde und ist wie ein neuer Mensch.

Was ich mit diesem Beispiel verdeutlichen möchte ist, dass nicht nur bekannte Autoren, Prominente und Erleuchtete Wesen die Erfahrung machen, dass Gedanken ihnen Erfolg bescheren. Jeder von uns ist im Stande, dies ebenfalls zu tun. “Der Glaube versetzt Berge.” heißt es so schön und ich kann nur bestätigen, dass dies stimmt. Probiere es doch einmal selbst aus und richte deine ganze Aufmerksamkeit auf deinen Körper und dein Leben. Sende positive, heilende Gedanken aus, mache eine Heilmeditation (z. B. bei youtube), denke an all das was du im Leben hast, anstatt an das, was dir fehlt und wünsche anderen Menschen nur das Beste. So richtest du dich neu aus auf das Positive und du wirst es vermehrt anziehen.

 

4 Gedanken zu „Wie Gedanken Krankheiten heilen – die Macht des Unterbewusstseins nutzen“

  1. Hallo, jetzt möchte ich Ihre Erkenntnise-Ihren Rat ausprobieren. Dann werde ich Ihnen schreiben, was geworden ist….

    Vielen Dank!

  2. Ich hatte Krampfadern. Die Ärztin wollte mir Stützstrümpfe dagegen verschreiben, was ich aber ablehnte. Vierzehn Tage später habe ich eine Hand auf eine Wade gelegt und mir gewünscht und vorgestellt, dass sie verschwinden sollen. Es hat keine zwei Minuten gedauert, und die Krampfadern war ich los. Wenn sich heute Schmerzen bei mir
    ankündigen, mache ich sie einfach mit der Vorstellungskraft weg.

    Hermann Büsken

    • Lieber Hermann, danke dir für deine inspirierenden Zeilen und es freut mich sehr, dass dir dies gelingt. Wir alle sind dazu im Stande – wenn wir daran glauben!
      Der Körper kann Unglaubliches heilen – aber der Geist muss es zulassen.
      Liebe Grüsse und alles Gute
      Evelyn

  3. Hallo,
    nicht nur meine Gedanken auch meine Stimmung hat Einfluss auf das Geschehen. Wenn ich entspannt bin und reagiere, scheint sich die Welt an mich anzupassen.

    Es ist noch so viel zu erfahren.

    vg David Goebel

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